Archive for the ‘Science-Fiction’ Category

Evil Aliens

Donnerstag, Mai 24th, 2007

Regie: Jake West

Darsteller: Emily Booth, Chris Adamson, Sam Butler, Tree Carr, Tim Clark, Glenn Collier, Jennifer Evans

Story:

Ein junges Pärchen hat ihren Spaß – ich meine den Spaß, den junge Leute haben, wenn sie nachts, allein auf einer Wiese sind und die Gefahr zufällig entdeckt zu werden sehr gering ist. Aber plötzlich taucht ein UFO mit fiesen Aliens auf und diese entführen die Zwei und die Aliens führen ihre Untersuchungen durch (und hier bekommt man schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das was da noch kommen mag). Aber bei den Untersuchungen bleibt es nicht nur, denn der jungen Frau wird auch noch ein Alienbaby eingepflanzt und mit diesem Ding in ihr, wird sie wieder zurück auf die Erde gebracht.

Michelle Fox Reporterin für “Weird World” – eine TV-Sendung in der über alles msytisch Unmögliche berichtet wird, aber zur Zeit miese Einschaltquoten hat – entdeckt einen Zeitungsartikel über eine junge Frau, die erzählt von Aliens geschwängert wurden zu sein und Foxy sieht darin schon die Story, die wieder für einen Aufschwung für die Sendung bedeuten könnte. Sie versammelt ihre mehr oder weniger begabte Crew um sich und zusammen machen sie sich auf den Weg nach der jungen Frau, die zusammen mit ihren 3 (Hinterwädler)Brüdern auf einer sehr abgelegenen Insel wohnt.

Anfangs will die TV-Crew der jungen Frau nicht glauben, macht sich noch lustig über sie und sie faken einen Kornkreis, damit es wenigstens doch etwas zu filmen gibt, aber schon bald ändert sich die Situation, denn die Aliens gibt es wirklich und diese sind nun wirklich fies drauf, aber die Menschen wissen sich zu wehren und es kommt zum Massaker…

Kommentar:

Evil Aliens ist ein Funspaltterfilm… durch und durch! Und bleibe ich auch gleich mal bei den Effekten. Man was wird hier gesplattert – so etwas habe ich schon lange nicht mehr in einem Film mit einer FSK 18 Freigabe gesehen und darum möchte ich auch drauf hinweisen, das der Film nicht für das jüngere Publikum geeignet ist und Menschen, die eher zartbesaitet sind, sollten auch lieber Abstand halten.

Ohne detailfreudig zu werden, kann ich euch aber sagen, dass ein Teil der blutigen Effekte handgemacht sind und der andere Teil sind im Computer entstanden – was ich allerdings, aber als nicht allzu störend empfinde. Sie sind zwar schnell erkennbar, aber da hab ich schon sehr viel schlechtere gesehen. Aber Effekte sind nicht alles und wie schon gesagt, handelt es sich hier um einen Funsplatter – und der Spaß kommt nicht zu kurz. Ich tu mich sonst schwer mit Komödien, aber dieser Film schafft, mir doch ab und zu einen Lacher zu entlocken und das ich den ganzen Film über eine dümmliches Grinsen im Gesicht hab – was auch viel mit Emily zu tun hat, aber dazu später mehr. Der Witz bildet sich hauptsächlich durch nicht ernstzunehmende Dialoge und durch viele, sehr viele, sexuelle Anspielungen. Ein Alien mit 3 Brüsten kann man nicht ernst nehmen; oder? Vielleicht etwas pubertär, aber solange man(n) seinen Spaß dran hat…
Und es gibt eine Menge Hommages an andere bekannte (Splatter)Horrorfilmen – ich möchte bloß mal an diese Miniaturausgabe von Rasenmäher erinnern.

Aber komm ich zu den Schauspielern und Emily Booth – einigen meiner Forenkumpels dürfte sie ja schon ein Begriff sein (und ich weiß genau wer jetzt grinsend am PC sitzt). Allgemein zusammengefasst, geht die schauspielerische Leistung in Ordnung. Es gibt hier zwar keine extrem herausragenden Leistungen, aber man merkt, dass alles Spaß bei ihrer Arbeit hatten. Aber nun zu Emily – sie ist heiß, verdammt heiß und hat schon Kultstatus bei mir und auch die Frau meiner schlaflosen Nächte Wink . Da hab ich sie doch schon in den ein oder anderen Film gesehen, aber dank Evil Aliens wurde ich erst richtig aufmerksam auf sie. Und auch wenn ich noch nicht alle Filme mit ihr gesehen hab, ist sie hier doch recht zugeknöpft, aber es ist okay … manchmal ist weniger doch mehr. Ach verdammt – seht selbst!

Die Aliens im Film machen auch was her. Zwar wirken ihre Kostüme etwas billig und schnell zusammengebastelt, aber die Masken sehen schon sehr gut aus. Schön fies, hässlich und dreckig.

Bei einem Horrorfilm ist auch die Atmosphäre wichtig. Hier ist sie eher lustiger Natur und vermag die ganze Zeit über zu unterhalten.

Fazit:

Funslpatterfreunde werden auf jeden Fall ihren Spaß an diesen Film haben. Evil Aliens zähle ich zu meinen persönlichen Kultfilmen, aber wenn ich hier meine Zeilen noch mal so überfliege, kann ich euch versprechen, dass noch mal ein neues Review folgen wird, denn ich hab das Gefühl, das diese Zeilen hier den Film nicht gerecht werden.

Slither – Voll auf dem Schleim gegangen

Montag, März 19th, 2007

Regie: James Gunn

Darsteller: Nathan Fillion, Elizabeth Banks, Michael Rooker, Gregg Henry, Tania Saulnier

Story:

Ein Asteroid rast auf die Erde zu, doch auf dem Weg hier her verliert er immer mehr an Größe bis nur noch ein kleines Stück, vielleicht von der Größe her etwas mehr als ein normaler Fussball, übrig bleibt und im Wald bei Wheelsy niedergeht.
Grant welcher von seiner Frau Starla zurückgewiesen wurde, geht in eine Kneipe um was zu trinken und trifft dabei auf Brenda. Die Beiden kennen sich wohl gut von früher und so kommen sie ins Gespräch und gehen gemeinsamin den Wald spazieren – nachts; was die Zwei da wohl vorhaben?!
Schon bald stoßen sie auf die Absturzstelle vom Asteroiden aus dem etwas Schleimiges gekrochen ist. Als Grant dieses Schleimding mit einem Stock berührt, fährt es einen Stachel aus und beschießt Grant mit diesem. Dieser Stachel ist aber eher eine Art Parasit, welcher ziemlich schnell in Grants Körper eindringt und sich dann an seinem Gehirn festsetzt.
Am nächsten Morgen scheint es als ob nichts gewesen wäre, aber Grant fängt an sich zu verändern – nicht nur das er massenhaft Fleisch einkauft, sich seltsam benimmt und anders zu seiner Frau ist, sondern auch sein Körper nimmt langsam eine andere Form an. Welche? Dazu müsst ihr euch den Film schon selber ansehen. Aber nicht nur Grant verändert sich sondern auch Brenda, welche von Grant “befruchtet” wurde und nun dabei ist viele kleine schneckenähnliche Wesen “gebährt”, welche sich dann über die Stadt hermachen und fast alle Bewohner befallen, die dann auch eine Art Veränderung durchmachen.
Aber da gibt es noch den Polizisten Bill und ein paar Andere, welche Grant und den kleinen Ekelviehchern den Kampf angesagt haben.

Kommentar:

Ich könnte noch etwas weiter bei der Handlung ausholen, aber dann würde ich zu viel verraten müssen und ich denke mal, dass dieser grobe Umriss ausreicht.

Ich habe damals Slither im Kino gesehen und ich hatte eine Menge Spaß und die DVD hab ich mir mittlerweile auch zu gelegt, aber nun zum Film selbst.

Der Film vermischt sehr gut Splatter mit abgefahrenen schwarzen Humor – was für eine ausgelassen lustige Atmosphäre sorgt ohne dabei lächerlich zu sein. Es sind einige gute und lustige Sprüche dabei oder vollkommen durchgeknallte Chharaktere, wie der Bürgermeister zum Beispiel. Die Schauspieler haben mir auch alle gut gefallen. Jeder ging in seiner Rolle auf und es war mal Keiner dabei, der mir negativ oder unsympathisch aufgefallen ist.

Die Gewalt in diesem Horrorfilm ist übertrieben lustig dargestellt und es waren ein paar gute Einfälle mit dabei. Was wohl Jedem in Erinnerung bleibt oder woran man als erstes denkt, ist wohl die Szene in der Scheune – wo ich nicht zu viel verraten möchte, aber dieser Special Effect hat mir sehr gut gefallen und ist auf perverse Art der Lustigste. Ein Teil der Effekte im Film ist am Computer entstanden und der andere Teil ist handgemacht – was mir persönlich besser gefällt – aber die CGI-Effekte nerven nicht und fallen auch nicht so schlecht und offentsichtlich, wie in anderen Filmen, auf.

Was mir an diesem Film auch gefällt ist, dass ansatzweise erklärt wurde wo die kleinen schleimigen Dinger herkommen und was sie vorhaben und/oder schon taten. Die Erklärung hätte zwar noch etwas länger und ausführlicher sein können, aber es gibt sie wenigstens. In anderen Filmen ist es eher so: “Nehmt es hin wie es ist oder lasst es!”.

Ich werde nun das Schreiben auch lassen und komme zu meinem Fazit:

Slither kann man durchaus zu den Funsplatterfilmen zählen, er ist gut gelungen, es macht wirklich Spaß sich in anzusehen.