Darsteller: Emily Booth, Chris Adamson, Sam Butler, Tree Carr, Tim Clark, Glenn Collier, Jennifer Evans
Story:
Ein junges Pärchen hat ihren Spaß – ich meine den Spaß, den junge Leute haben, wenn sie nachts, allein auf einer Wiese sind und die Gefahr zufällig entdeckt zu werden sehr gering ist. Aber plötzlich taucht ein UFO mit fiesen Aliens auf und diese entführen die Zwei und die Aliens führen ihre Untersuchungen durch (und hier bekommt man schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das was da noch kommen mag). Aber bei den Untersuchungen bleibt es nicht nur, denn der jungen Frau wird auch noch ein Alienbaby eingepflanzt und mit diesem Ding in ihr, wird sie wieder zurück auf die Erde gebracht.
Michelle Fox Reporterin für “Weird World” – eine TV-Sendung in der über alles msytisch Unmögliche berichtet wird, aber zur Zeit miese Einschaltquoten hat – entdeckt einen Zeitungsartikel über eine junge Frau, die erzählt von Aliens geschwängert wurden zu sein und Foxy sieht darin schon die Story, die wieder für einen Aufschwung für die Sendung bedeuten könnte. Sie versammelt ihre mehr oder weniger begabte Crew um sich und zusammen machen sie sich auf den Weg nach der jungen Frau, die zusammen mit ihren 3 (Hinterwädler)Brüdern auf einer sehr abgelegenen Insel wohnt.
Anfangs will die TV-Crew der jungen Frau nicht glauben, macht sich noch lustig über sie und sie faken einen Kornkreis, damit es wenigstens doch etwas zu filmen gibt, aber schon bald ändert sich die Situation, denn die Aliens gibt es wirklich und diese sind nun wirklich fies drauf, aber die Menschen wissen sich zu wehren und es kommt zum Massaker…
Kommentar:
Evil Aliens ist ein Funspaltterfilm… durch und durch! Und bleibe ich auch gleich mal bei den Effekten. Man was wird hier gesplattert – so etwas habe ich schon lange nicht mehr in einem Film mit einer FSK 18 Freigabe gesehen und darum möchte ich auch drauf hinweisen, das der Film nicht für das jüngere Publikum geeignet ist und Menschen, die eher zartbesaitet sind, sollten auch lieber Abstand halten.
Ohne detailfreudig zu werden, kann ich euch aber sagen, dass ein Teil der blutigen Effekte handgemacht sind und der andere Teil sind im Computer entstanden – was ich allerdings, aber als nicht allzu störend empfinde. Sie sind zwar schnell erkennbar, aber da hab ich schon sehr viel schlechtere gesehen. Aber Effekte sind nicht alles und wie schon gesagt, handelt es sich hier um einen Funsplatter – und der Spaß kommt nicht zu kurz. Ich tu mich sonst schwer mit Komödien, aber dieser Film schafft, mir doch ab und zu einen Lacher zu entlocken und das ich den ganzen Film über eine dümmliches Grinsen im Gesicht hab – was auch viel mit Emily zu tun hat, aber dazu später mehr. Der Witz bildet sich hauptsächlich durch nicht ernstzunehmende Dialoge und durch viele, sehr viele, sexuelle Anspielungen. Ein Alien mit 3 Brüsten kann man nicht ernst nehmen; oder? Vielleicht etwas pubertär, aber solange man(n) seinen Spaß dran hat…
Und es gibt eine Menge Hommages an andere bekannte (Splatter)Horrorfilmen – ich möchte bloß mal an diese Miniaturausgabe von Rasenmäher erinnern.
Aber komm ich zu den Schauspielern und Emily Booth – einigen meiner Forenkumpels dürfte sie ja schon ein Begriff sein (und ich weiß genau wer jetzt grinsend am PC sitzt). Allgemein zusammengefasst, geht die schauspielerische Leistung in Ordnung. Es gibt hier zwar keine extrem herausragenden Leistungen, aber man merkt, dass alles Spaß bei ihrer Arbeit hatten. Aber nun zu Emily – sie ist heiß, verdammt heiß und hat schon Kultstatus bei mir und auch die Frau meiner schlaflosen Nächte
. Da hab ich sie doch schon in den ein oder anderen Film gesehen, aber dank Evil Aliens wurde ich erst richtig aufmerksam auf sie. Und auch wenn ich noch nicht alle Filme mit ihr gesehen hab, ist sie hier doch recht zugeknöpft, aber es ist okay … manchmal ist weniger doch mehr. Ach verdammt – seht selbst!
Die Aliens im Film machen auch was her. Zwar wirken ihre Kostüme etwas billig und schnell zusammengebastelt, aber die Masken sehen schon sehr gut aus. Schön fies, hässlich und dreckig.
Bei einem Horrorfilm ist auch die Atmosphäre wichtig. Hier ist sie eher lustiger Natur und vermag die ganze Zeit über zu unterhalten.
Fazit:
Funslpatterfreunde werden auf jeden Fall ihren Spaß an diesen Film haben. Evil Aliens zähle ich zu meinen persönlichen Kultfilmen, aber wenn ich hier meine Zeilen noch mal so überfliege, kann ich euch versprechen, dass noch mal ein neues Review folgen wird, denn ich hab das Gefühl, das diese Zeilen hier den Film nicht gerecht werden.


