Archive for the ‘Komödie’ Category

Severance – Ein blutiger Betriebsausflug

Donnerstag, Februar 21st, 2008

Regie: Christopher Smith

Darsteller: Danny Dyer, Laura Harris, Tim McInnerny, Toby Stephens, Claudie Blakley

Story:

Bei der Handlungszusammenfassung kann ich mich kurz fassen, denn sie ist recht einfach und schnell zusammengefasst. Es passiert zwar noch deutlich mehr, aber das muss man selber sehen (ich weiß es klingt blöd, ist aber so) und man könnte da ewig viel rein interpretieren, aber letztendlich geht es auch hier nur ums Töten.

Für eine kleine Gruppe von Angstellten bei einer Waffenfirma geht es zum Betriebsausflug raus aufs Land – irgendwohin in die Wälder des östlichen Europas wo eigentlich eine “Luxushütte” auf sie warten sollte. Es gibt diese “Luxushütte” auch, aber durch dumme Zufälle landen sie in einem schäbigen Haus . Dies ist nicht gerade stimmungsfördernd. Aber zu allem Übel kommt es noch schlimmer, denn in diesen Gebiet halten sich “ausgemusterte” Solodaten auf (Kriegsverbrecher) auf und diese begeben sich auf die Jagd – nach den Angestellten der Waffenfirma.

Kommentar:

Wie gesagt es passiert noch mehr im Film, aber das ist nicht so wichtig, denn “Severance” ist ein Slasherfilm und bei diesem geht es nun mal ums jagen und töten. Aber hier gibt es einen Unterschied zu all den anderen Slasherfilmen – normalerweise sind Jugendliche die Opfer, aber hier sind es mal Erwachsene, aber die stehen den Jugendlichen in nichts nach.

Hier werden auch reichlich Drogen konsumiert, es gibt sexuelle Anspielungen, übertriebene Gewalt, eine gewisse Portion Selbstironie und Charaktere, die fast jedes Klischee erfüllen.

Was haben wir hier? Den Drogenkonsumenten, den Arschkriecher, den Quotenneger, den Arroganten, einen verzweifelten Boss, eine Frau, die ich irgendwie in keine Schublade stecken kann, aber bei dachte ich zuerst an eine Feministin, aber das trifft es nicht ganz genau und zu guter letzt eine Blondine mit einer Essstörung, welcher aber als Heldin angesehen werden kann. – Ich denke mal damit wären alle Klischees erfüllt. Aber das ist gut, denn es funktioniert und es macht Spaß, weil diese Charaktere einen doch irgendwie vertraut sind. Man nimmt den Darstellern auch ihre Rollen ab. Da kann ich wirklich nicht meckern. Es gab zwar nicht so viel zu schauspielern, aber das was dageboten wird, hat mir gefallen.

Für einen Slasherfilm ist die Spannung auch sehr wichtig, aber hier gibt es eher weniger spannende Momente. In diesem Film überwiegt der Humor (schwarzer Humor) und das macht riesige Freude. Selbst bei den wenigen spannenden Momenten kann man diesen Film nicht ernst nehmen, denn es kommt irgendein Spruch oder eine der Figuren tut etwas worüber man eher lächeln/lachen muss. Als Stichwort gebe ich hier nur mal die “Enthauptung”. Erst reden sie drüber was dabei passiert und später wird es gezeigt – und seien wir mal ehrlich, da kann Keiner ernst bei bleiben.

Und wo ich schon von einer Enthauptung rede – es gibt gute Splatter/Goreeffekte, welche wohldosiert wurden. Man darf hier kein reines Splatterfest erwarten, aber der Gorehound kommt dennoch auf seine Kosten und es waren einige fiese Dinge mit dabei (Bärenfalle). Aber auch manche Gewaltszenen kann man nicht so ernst nehmen. Hier möchte ich nur mal auf die Szene verweisen wo der eine Boss mit der Bazooka loszieht, als Musikuntermalung “The Stars and Stripes Forever” läuft und statt die Gegner das Flugzeug trifft. Klingt jetzt so vielleicht härter als es ist – wenn man es sieht wirkt es lustig – so bei mir zumindest.

Fazit:

Severance – Ein blutiger Betriebsausflug – herrlich lusitger (Slasher/Splatter)Film, das Ansehen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Film hat kaum Schwächen, ist aber auch kein Meisterwerk, liegt aber deutlich über den Durchschnitt und ist mal etwas (aber nur ein wenig) anders.

The Hazing

Samstag, September 15th, 2007

Regie: Rolfe Kanefsky

Darsetller: Tiffany Shepis, Parry Shen, Nectar Rose, Brad Dourif, Philip Andrew

Story:

Es geht um ein Buch aus einer längst vergangenen Zeit. In diesem Buch sind einige Anleitungen für (schwarzmagische) Rituale enthalten und es geriet in die Hände von Mönchen, welche dem Buch verfielen, aber Einer konnte sich widersetzen und wolltedas Buch zerstören und brannte das Kloster nieder, aber das Buch überstand den Brand. Denn es ist kein normales Buch, denn es kann ein Portal öffnen und dieses Portalermöglicht es verlorenen Seelen zwischen den Dimensionen der Toten und Lebenden zu wandeln.

Gegenwart – Halloween: ein Professor erbt dieses Buch und macht rege Gebrauch davon. Als eine Stundentin ihn besucht zeigt er ihr auch den “Schlüssel” (Wirbelsäule und Schädel) mit dem man das Portal wieder schließen kann und erschlägt sie damit.

5 Anwärter (3 Männer, 2 Frauen) auf die Mitgliedschaft in zwei verschiedenen Studentenverbindungen sollen in den nächsten Stunde eine Liste mit Gegenständen abarbeiten und so mindestens 50 Punkte zusammen zu bekommen und dann noch eine Nacht in einem Haus verbringen in dem ein schlimmer Mord und Selbstmord passierten. Sollten sie das nicht schaffen, kommen sie auch nicht in die Verbindungen rein.

Natürlich steht auch das Buch auf der Liste und 2 von den 5 wollen es sich besorgen. Sie brechen dazu in das Haus des Professors ein, welcher gerade im Keller mit der Leiche der Studentin und einigen Anderen am hantieren ist. Der Professor ist natürlich mächtig sauer wegen dieser unfreiwilligen Störung und will die Eindringlinge auch umbringen, aber da ereignet sich ein Unfall und die 2 können mit dem Buch fliehen.

Der Professor wird gefunden und kommt ins Krankenhaus und sein Leben hängt an einen seidenen Faden, aber er will sein Ritual zu Ende bringen und Portal öffnen und somit begingt ein Alptraum für die 5 in dem “Mörderhaus” – aus dem noch nie Einer lebend zurück kam.

Review:

Der Anfang (erster Absatz) ist sehr schon stimmig, aber leider wird es nur erzählt und nicht gezeigt. Finde ich etwas schade – lässt sich aber nun leider nicht mehr ändern. Vielleicht geht es auch aus meiner Handlungszusammenfassung nicht heraus, aber ich würde diesen Film dem (Mystery)Slashergenre zuordnen. Denn wir haben hier fast die typischen Regeln für einen Slasherfilm: eine Gruppe Jugendliche (die Halloween feiern wollen), Sex, an den Alkohol kommen sie leider nicht mehr dran, aber er wird erwähnt den durchgeknallten Killer und das ganze Geschehen ist auf einen ort (dem Hau) beschränkt. Hinzu kommt eben nur die Hexerei und das der Mörder eigentlich dann schon aus dem Totenreich wiederkommt. Aber dies war ja abzusehen, weil umsonst wird die Geschichte mit dem Portal nicht erzählt.

Aber es sind nicht diese typischen gesichtslosen Charaktere, die man ganz leicht austauschen kann. Man gab sich wirklich Mühe mit denen. Sogar so viel das man Sympathie und auch vielleicht Mitleid mit ihnen empfinden kann. Die Blondine hier hält auch noch eine kleine Überraschung bereit.

“The Hazing” ist zwar ein Horrorfilm, aber einer der lustigen Art. Es sind so kleinere Witzeleien und Anspielungen auf andere Filme. Hier wären “Reservoir Dogs” (meine persönliche Lieblingsanspielung – zu Anfang als sie in RD dort langsam gehen und “Little Green Bag” als Musik spielt und hier in “The Hazing” hat man fast die selbe Melodie und die Anwärter gehen auch langsam und lassen sich in ähnlichen Einstellungen wie in RD abfilmen), “American Pyscho” und vielleicht auch “Killer Tongue” zu nennen. Sehr schön und das hat mich sehr erfreut. Aber es gibt auch Spannung – zwar in nur kurzem Momenten, aber sie ist da, aber allzu wichtig ist sie hier nicht. Ich denke mal der Film versteht sich eher mit einem Augenzwinkern.

Aber an blutigen Szenen fehlt es dem Film nicht. Es waren ein paar härtere Sachen dabei, aber nie zu blutig oder zu abgedreht – also man darf keine Splatterorgie erwarten. Das Ganze ist eher wohldosiert und handgemacht. Damit konnte der Film bei mir auch punkten, das hier auf dieses computeranimierte Blut verzichtet wurde.

Zu guter letzt bleibt mir zu sagen, dass “The Hazing” kurzzeitig gute Unterhaltung bietet, vielleicht auch ein Film ist, den man sich ein oder zwei Mal ansieht und es dann dabei belässt.

30 über Nacht

Samstag, September 1st, 2007

Regie: Gary Winick

Darsteller:
Jennifer Garner, Mark Ruffalo, Judy Greer, Andy Serkis

Story:

Wir haben das Jahr 1987 und Jenna Rink hat heute ihren 13. Geburtstag, aber darüber freut sich sie nicht besonders, denn sie ist von ihren Eltern genervt, sie ist kein Mitglied der “Six Chicks”, eine Highschoolclique und bei Chris Grandy kann sie nicht landen und ihr größter Wunsch ist es endlich 30 zu sein.

Als Jenna am nächsten Tag, wir haben es jetzt 2004, aufwacht, findet sie sich in einer ihr fremden Wohnung wieder, hat den Körper einer 30 Jährigen und später stellt sie auch noch fest, dass die Redakteurin beim “Poise” Magazin ist. Das mag zwar alles schön und gut sein und ihr größter Wunsch ging auch in Erfüllung, bloß da ist so eine Sache, die hinderlich ist: Jenna denkt, dass sie immer noch 13 Jahre alt ist, ihre letzte Erinnerung ist ihr 13. Geburtstag und sie kann sich die ganze Angelegenheit nicht erklären.

Aber zu ihrem Glück begegnet sie ihren besten Freund Matt, mit welchem sie wieder ihre alte Freundschaft neu aufleben lässt.

Kommentar:

Die Geschichte vom Körpertausch wo aber der Geist gleich bleibt, gab es schon öfter zu sehen und ist nicht gerade neu. Aber ich denke schon, dass man sich diesen Film mal ansehen sollte; warum werdet ihr euch jetzt fragen und diese Frage kann ich euch gerne beantworten: hier haben wir eine bunte Komödie, super Charaktere, es geht um Freundschaft, Liebe, eine zweite Chance, die wohl jeder manchmal verdient hat und gute Unterhaltung, die auf 94 Minuten verteilt wurde.

Ganz zu Anfang des Films werden uns die wichtigsten Charaktere mit ihren Eigenschaften vorgestellt: Jenna ein frustriertes 13-jähriges Mädchen, das unbedingt 30 sein will, den Fotographen Matt und zugleich Jennas bester Freund und Lucy das Oberhaupt der “Six Chicks”.
Mit diesem Wissen nähern wir uns der Geburtstagsparty wo dann die wirklich fiesen Eigenschaften von Jenna zum Vorschein kommen und hier taucht dann auch der “Wunschstaub” auf, welcher das wichtigste Element für die “Verwandlung” ist. Nach der “Verwandlung” zur 30 Jährigen wacht Jenna im Jahr 2004 auf, in einer fremden Wohnung und dann ist da auch noch ein fremder nackter Mann unter der Dusche und Jenna will nur noch weg und trifft, was für ein Zufall, ihre beste Freundin Lucy vor der Haustür und nun stellt sich heraus, dass Beide Redakteurinnen bei “Poise” sind. Später macht Jenna auch Matt ausfindig und stellt fest, dass er sein Hobby fotographieren zum Beruf gemacht hat. Nun können wir verfolgen wie Beide ihre Freundschaft wieder neu beleben und Jenna besucht auch ihre Eltern zu denen der Kontakt abgebrochen ist und dabei sollten wir nicht vergessen, dass es um eine zweite Chance geht, aber wenn ihr wissen wollt wie sich das genau entwickelt müsst ihr euch den Film schon selber ansehen.

Kommen wir nun zu den Schauspielern, am besten fang ich mal bei Jennifer Garner an. Sie spielt die “alte” Jenna und das beinahe perfekt. Sie arbeit viel mit ihrer Mimik und bringt den Charakter so rüber als würde sie nicht schauspielern, sondern wirklich so sein, beinahe gefühlsecht. Was bei sehr gefallen hat ist, wo sie in diesem riesigen begehbaren Kleiderschrank vor dem sehr gut gefüllten Schuhregal steht oder als sie sich das erste Mal mit 30 Jahren im Spiegel sieht; diese Gesichtsausdrücke sind einmalig. Und Jeder, der sich mal in “Alias” angesehen hat, weiß, dass Jennifer eine sehr gute Schauspielerin ist, da kann man gar nichts anderes sagen. Es ist auch eine Freude ihr zu zusehen und da sie verdammt gut aussieht wird das auch viele Männer erfreuen. Mark Ruffalo, bekannt aus “In The Cut”, spielt den “Matt” und das auch überzeugend, er hat hier auch einen interessanten Charakter und fügt sich perfekt als Gegenteil zu Jenna ihren ein. Und als kleines Highlight können wir hier Andy Serkis sehen. Mit diesem Namen werden jetzt nicht alle etwas anfangen können, aber wenn ich sage, dass er den “Gollom” aus “Herr der Ringe” spielte, sollte es bei Einigen “klick” machen.

Der Film an sich ist auch sehr detailfreudig und liebevoll gestaltet und der aufmerksame Zuschauer wird das ein oder andere Detail von der “jungen” Jenna auch bei der “alten” Jenna wiederfinden. Und der Spaß und die Unterhaltung kommen auch nicht zu kurz. Es sind viele witzige Szenen dabei, die selbst mir gefallen und dabei kann ich gar nichts mit Komödien anfangen.

Fazit:

“30 über Nacht” ist ein sehr guter Film, der besser als sein Ruf ist und das liegt nicht nur an Jennifer Garner (das möchte ich bei mir besonders betonen!). Stellenweise ist er mir zwar etwas zu romantisch, aber dennoch sehenswert.

Evil Aliens

Donnerstag, Mai 24th, 2007

Regie: Jake West

Darsteller: Emily Booth, Chris Adamson, Sam Butler, Tree Carr, Tim Clark, Glenn Collier, Jennifer Evans

Story:

Ein junges Pärchen hat ihren Spaß – ich meine den Spaß, den junge Leute haben, wenn sie nachts, allein auf einer Wiese sind und die Gefahr zufällig entdeckt zu werden sehr gering ist. Aber plötzlich taucht ein UFO mit fiesen Aliens auf und diese entführen die Zwei und die Aliens führen ihre Untersuchungen durch (und hier bekommt man schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das was da noch kommen mag). Aber bei den Untersuchungen bleibt es nicht nur, denn der jungen Frau wird auch noch ein Alienbaby eingepflanzt und mit diesem Ding in ihr, wird sie wieder zurück auf die Erde gebracht.

Michelle Fox Reporterin für “Weird World” – eine TV-Sendung in der über alles msytisch Unmögliche berichtet wird, aber zur Zeit miese Einschaltquoten hat – entdeckt einen Zeitungsartikel über eine junge Frau, die erzählt von Aliens geschwängert wurden zu sein und Foxy sieht darin schon die Story, die wieder für einen Aufschwung für die Sendung bedeuten könnte. Sie versammelt ihre mehr oder weniger begabte Crew um sich und zusammen machen sie sich auf den Weg nach der jungen Frau, die zusammen mit ihren 3 (Hinterwädler)Brüdern auf einer sehr abgelegenen Insel wohnt.

Anfangs will die TV-Crew der jungen Frau nicht glauben, macht sich noch lustig über sie und sie faken einen Kornkreis, damit es wenigstens doch etwas zu filmen gibt, aber schon bald ändert sich die Situation, denn die Aliens gibt es wirklich und diese sind nun wirklich fies drauf, aber die Menschen wissen sich zu wehren und es kommt zum Massaker…

Kommentar:

Evil Aliens ist ein Funspaltterfilm… durch und durch! Und bleibe ich auch gleich mal bei den Effekten. Man was wird hier gesplattert – so etwas habe ich schon lange nicht mehr in einem Film mit einer FSK 18 Freigabe gesehen und darum möchte ich auch drauf hinweisen, das der Film nicht für das jüngere Publikum geeignet ist und Menschen, die eher zartbesaitet sind, sollten auch lieber Abstand halten.

Ohne detailfreudig zu werden, kann ich euch aber sagen, dass ein Teil der blutigen Effekte handgemacht sind und der andere Teil sind im Computer entstanden – was ich allerdings, aber als nicht allzu störend empfinde. Sie sind zwar schnell erkennbar, aber da hab ich schon sehr viel schlechtere gesehen. Aber Effekte sind nicht alles und wie schon gesagt, handelt es sich hier um einen Funsplatter – und der Spaß kommt nicht zu kurz. Ich tu mich sonst schwer mit Komödien, aber dieser Film schafft, mir doch ab und zu einen Lacher zu entlocken und das ich den ganzen Film über eine dümmliches Grinsen im Gesicht hab – was auch viel mit Emily zu tun hat, aber dazu später mehr. Der Witz bildet sich hauptsächlich durch nicht ernstzunehmende Dialoge und durch viele, sehr viele, sexuelle Anspielungen. Ein Alien mit 3 Brüsten kann man nicht ernst nehmen; oder? Vielleicht etwas pubertär, aber solange man(n) seinen Spaß dran hat…
Und es gibt eine Menge Hommages an andere bekannte (Splatter)Horrorfilmen – ich möchte bloß mal an diese Miniaturausgabe von Rasenmäher erinnern.

Aber komm ich zu den Schauspielern und Emily Booth – einigen meiner Forenkumpels dürfte sie ja schon ein Begriff sein (und ich weiß genau wer jetzt grinsend am PC sitzt). Allgemein zusammengefasst, geht die schauspielerische Leistung in Ordnung. Es gibt hier zwar keine extrem herausragenden Leistungen, aber man merkt, dass alles Spaß bei ihrer Arbeit hatten. Aber nun zu Emily – sie ist heiß, verdammt heiß und hat schon Kultstatus bei mir und auch die Frau meiner schlaflosen Nächte Wink . Da hab ich sie doch schon in den ein oder anderen Film gesehen, aber dank Evil Aliens wurde ich erst richtig aufmerksam auf sie. Und auch wenn ich noch nicht alle Filme mit ihr gesehen hab, ist sie hier doch recht zugeknöpft, aber es ist okay … manchmal ist weniger doch mehr. Ach verdammt – seht selbst!

Die Aliens im Film machen auch was her. Zwar wirken ihre Kostüme etwas billig und schnell zusammengebastelt, aber die Masken sehen schon sehr gut aus. Schön fies, hässlich und dreckig.

Bei einem Horrorfilm ist auch die Atmosphäre wichtig. Hier ist sie eher lustiger Natur und vermag die ganze Zeit über zu unterhalten.

Fazit:

Funslpatterfreunde werden auf jeden Fall ihren Spaß an diesen Film haben. Evil Aliens zähle ich zu meinen persönlichen Kultfilmen, aber wenn ich hier meine Zeilen noch mal so überfliege, kann ich euch versprechen, dass noch mal ein neues Review folgen wird, denn ich hab das Gefühl, das diese Zeilen hier den Film nicht gerecht werden.

Kevin & Perry… tun es

Samstag, April 14th, 2007

Regie: Ed Bye

Darsteller: Harry Enfield, Kathy Burke, Rhys Ifans, Laura Fraser

Vorwort: Der Film hat eine FSK 12, aber wenn ich mir meine Notizen so ansehe, könnte man leicht denken, dass der mindestens eine FSK 16 hat. Wink

Story:

Kevin und Perry sind im besten jungen Alter, Hobby-DJs, die mal groß rauskommen wollen und noch keinerlei sexuelle Erfahrung. Da man(n) aber irgendwie seinen Druck abbauen muss, gehen die Zwei in einen Laden und kaufen sich ein Pornoheft – was aber nicht so leicht ist, denn die Beiden stellen sich ziemlich zimperlich an, aber zu ihrem Glück (mit kleinen Hindernissen: ein Polizist ist auch im Laden und vor diesem Laden treffen sie auch noch auf Kevins Vater) kommen sie recht glücklich zu Hause an und fangen an in diesem Heftchen zu lesen. Bald stoßen sie auf einen Artikel, dass es in Ibiza massenhaft Frauen gibt, die ganz wild auf DJs sind und es pausenlos treiben.

Schnell steht fest wo der nächste Urlaub hingehen soll, aber Kevins Eltern sind nicht so begeistert von der Idee ihres Sohnes und lehnen es erst mal ab. Denn Kevin ist schlecht in der Schule und das Familienverhältnis ist auch leicht gestört. Aber am selben Abend noch geben die Eltern nach und erlauben den Urlaub, aber nur wenn Kevin und Perry sich einen Job suchen und selber Geld für den Urlaub verdienen.

Am nächsten Tag geht es auf Jobsuche, aber all ihre Minijobs sind eher ein Reinfall und wollen kein Geld bringen, aber damit der Tag nicht ganz so schlecht endet geht es abends auf eine kleine Party, die damit endet, dass Kevin neben einem (halbnackten) Mädchen im Bett liegt und die ganze Nacht (wirklich die ganze Nacht über) einen gewaltigen Ständer hat (mindestens 30 cm).

Am nächtsen Morgen spielt sich Kevin vor Perry auf und erzählt ihm, dass er dieses Mädchen gevögelt hat – was aber nicht wahr ist. Aber da ist noch das Geldproblem, Beide sind immer noch Jungfrauen und wollen unbedingt nach Ibiza und da sie DJs sind versuchen sie Geld auf der Straße zu verdienen. Dies endet aber auch in einem Disaster, denn das Mädchen kommt vorbei und klärt lautstark was in letzter Nacht wirklich war – ziemlich peinliche Aktion für die Zwei. Geknickt verschieden die Zwei nach Hause wo ein Postbote vor der Tür steht und einen Brief für Kevins Vater hat. Kevin nimmt die Post an und es stellt sich raus, dass im Brief die neue Kredirtkarte von Kevins Vater ist – die Geldprobleme scheinen gelöst zu sein, denn es geht auf zur Bank um Geld zu holen. Aber bei der Bank ereignet sich ein Raubüberfall und Kevin und Perry sind mittendrin. Aber da ist diese Angestellte mit recht großen Brüsten und als sie sich nach vorne beugt um Geld in den Sack vom Bankräuber zu packen, hat Kevin tiefe Einblicke bei ihr und bekommt wieder einen Ständer und dadurch löst er den Alarm aus (er sitzt an einem Tisch wo unten ein Alarmschalter dran ist und sein Penis trifft genau diesen). Kevin ist der Held des Tages und er und Perry bekommen eine Belohnung (Geld) von der Bank und da sich diese guten Nachrichten schnell rumsprechen wissen Kevins Eltern auch schon davon und als dieser nach Hause kommt, haben seine Eltern 2 Überraschungen: die erste ist das sie Flugtickets für Kev und Perry gekauft haben und das sie auch mit den Urlaub nach Ibiza kommen werden.

In Ibiza am Flughafen angekommen treffen Kev und Perry auch gleich auf ihre Traumfrauen und auf Superstar DJ Eyeball Paul – dieser herrscht sie ziemlich an, aber die Beiden fühlen sich gleich mit ihm verbunden und sind gleich neue beste Freunde. Und wenn man in Ibiza ist, muss es gleich an den Strand gehen und hier treffen die Zwei wieder auf ihre Traumfrauen, die haben aber keinerlei Interesse an Kev und Perry und lassen sie ziemlich schnell abblitzen. Aber egal Liebe macht blind und die Beiden sind guter Hoffnung, dass da dennoch was laufen wird.

Abends geht es dann in die Disko zum Feiern, aber am Eingang treffen sie auf DJ Eyeball Paul und sie helfen ihm seine Platten und anderes Zeugs reinzutragen. Dabei erzählen sie Paul auch das sie selber DJs sind und Paul verspricht ihnen sich ihr Tape mal anzuhören – morgen in seiner Wohnung. – In der Disko sind alle am Feiern, bloß die Traumfrauen müssen draußen bleiben, denn der “Türsteher” lässt keine “Monster” (hässliche entzündete abnormale Pickel – und das nicht nur im Gesicht Wink ) rein und so müssen sie draußen bleiben, beschließen aber sich an Kev und Perry anzuschmeißen damit sie auch in die Disko kommen – denn Kev und Perry sind ja sehr gute Freunde von Paul.

Am nächsten Tag geht es dann auch gleich frühs zu Paul wo die Zwei dann erst mal sein Klo säubern dürfen und Paul ihnen wieder verspricht sich ihr Tape mal anzuhören. Später geht es dann an den Strand wo einige peinliche Zwischenfälle passieren – man(n) muss einmal ins Meer pinkeln, das ist sowas wie ein Gesetz!. Aber das nur als Nebeninfo.
Abends geht es dann wieder in die Disko und die Traumfrauen haben sich herausgeputzt (hier gibt es schöne heftige Ekelszene: Pinkelausdrücken extrem!!!). Aber die peinlichen Zwischenfälle wollen kein Ende nehmen und so endet der Diskobesuch für Kev und Perry ziemlich schnell – wie? das müsst ihr schon selber sehen. Aber dennoch ist für Perry die Nacht nicht zu Ende und als er Kevs Eltern beim Sex hört, macht er sich mit seiner Kamara auf und filmt dieses Treiben heimlich und versteckt.

Wieder ist ein neuer Tag angebrochen und wieder geht es nach Paul, wo auch die Zwei mal wieder putzen dürfen, aber diesmal nimmt sich Paul wirklich Zeit für das Tape von Kev und Perry und ist hellauf begeistert davon – aber nicht nur von dem Musiktape. Wink Und so kommt es, dass das “Filmchen” in kleiner Runde vorgeführt wird und es kommt zum Streit zwischen den Beiden und sie gehen erstmal getrennte Wege. Aber wie das so unter wahren Freunden ist, ist alles bis zum Abend vergessen und es geht für Beide mit ihren Ladys auf in die Disko wo dann Paul die ein oder an kleine Überraschung für Kev und Perry hat… und damit meine ich nicht nur, dass er das Lied von den Beiden mal spielt. Wink

Kommentar:

Ich glaube man merkt schon, dass es einer meiner Lieblingsfilme ist; oder? Für mich hat dieser Film Kultstatus und ich bin froh, dass ich ihn damals im Kino gesehen hab – und ihn mir später auf DVD holte, aber leider ist er recht unbekannt, aber ich hoffe das wird sich mit diesem Review ändern.

Wenn ihr euch fragt wieso Paul den Beinamen “Eyeball” hat, kann ich euch das gerne erklären. Normale Menschen trinken ihren Wodka aus der Flasche oder aus einem Glas, aber Paul setzt die Flasche an sein Auge an – damit gelingt es schneller in die Blutbahn.

Und was auch noch eine Besonderheit an diesem Film ist, ist das Perry von einer Frau gespielt wird. Ich wollte es anfangs nicht so recht glauben, aber wenn man es weiß und genauer hinsieht, merkt man es doch schon. Die anderen Schauspieler sind im “richtigen” Körper und spielen auch überzeugend. Ich kann da wirklich nichts bemängeln.

Ich gehöre zwar zu den Leuten, die keine Komödien mögen, aber dieser hier schafft es, dass ich die ganze Zeit dämlich grinsend und lachend da sitze. Und dieser Film ist verdammt lustig und fast jeder Witz verfehlt seine Wirkung nicht. Klar ist vieles pubertär und vulgär, aber das verpasst diesen Film eine unglaublich lustige Atmosphäre.

Da es bei Kevin und Perry um DJs handelt, sollte klar sein, dass nur Techno als Musik verwendet wird und ich kann normalerweise nichts mit dieser Musikrichtung anfangen, aber es ist okay. Und es bereitet mir sogar Freude zu zusehen wie alle in den Disko feiern, tanzen und ihren Spaß haben – das bereitet mir wirklich gute Laune und trägt auch viel zur Stimmung des Films bei. Ja sogar das Lied “Big Girl” von Kev und Perry weiß mir zugefallen.

Darum kann ich diesen Film uneingeschränkt weiterempfehlen und schließe mich sogar dem Coverzitat “In punkto Witz, Anarchie und Derbheit “American Pie” haushoch überlegen” vollkommen an. Also besorgt euch diesen Film, schaut ihn euch an und habt auch eine Menge Spaß dabei.