Regie: Trygve Allister Diesen, Lucky McKee
Darsteller: Brian Cox, Noel Fisher, Tom Sizemore, Kyle Gallner, Shiloh Fernandez, Marcia Bennett
Story:
Ludlow ist Witwer und hat nur noch seinen 14 Jahre alten Hund Red. Eines Tages fahren die Beiden zum Angeln und während die Zwei friedlich am See sitzen, kommen drei Teenager vorbei. Diese tragen eine Schrotflinte mit sich rum und ohne ersichtlichen Grund erschiessen sie den alten Red.
Ludlow will Gerechtigekeit für seinen Hund, aber die Aussicht auf Gerechtigkeit wird immer kleiner und so sinnt Lodlow nach Rache für seinen Hund Red.
Kommentar:
Freunde der Literatur dürfte die Geschichte schon bekannt sein, denn hierbei handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jack Ketchum. Dies ist somit nach The Girl Next Door eine weitere Verfilmung eines Ketchum Romans. Beide Romane und auch der Film zu Girl wurden von mir schon vorgestellt, daher soll an dieser Stelle nicht weiter drauf eingegangen werden.
Obwohl ich mir dann doch nicht den Vergleich zwischen Buch und Film nehmen lassen will. Man sollte solche Vergleiche eigentlich gar nicht ziehen, aber vielleicht wird es anderen auch auffallen. Wenn man das Buch kennt, wirkt der Film irgendwie unfertig oder das Drehbuch nicht ganz durchtdacht. Das Grundgerüst ist da und der Film ist ähnlich intensiv wie das Buch, aber um den Film besser verstehen zu können, musste ich gedanklich viel auf das Buch zurückgreifen, denn dort ist es von der Erzählung her nachvollziehbarer. Schade, dass dies verbockt wurde – vorallem weil Ketchum selbst das Drehbuch lieferte. Er selbst hätte sich
mehr an seine eigene Vorlage halten sollen und die Regisseure hätten auch mit drauf achten können, denn dann wäre der Film wohl noch besser gewurden als er sowieso schon ist.
Zum Film selbst – viele sprechen immer nur von Thriller, was er auch ist, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Meiner Auffassung nach handelt es sich hier viel mehr um ein Drama. Im Mittelpunkt steht Ludlow, gespielt von Brian Cox, der alles verloren hat – seine Frau, seine Söhne und nun auch seinen Hund für den er Gerechtigkeit fordert, die ihm aber einfach nicht vergönnt sein soll, denn sein Gegenspieler McCormack, gespielt von Tom Sizemore, tut alles um seine Söhne zu schützen. Besonders Hundebesitzer bzw. -liebhaber dürften bei Ludlow mitfühlen und mitfiebern. Weil ist es einfach schrecklich was dem armen Hund dort angetan wird und perverse Tierquäler gibt es leider immer wieder.
Das alles erzeugt dann auch eine grundtief traurige Atmosphäre im Film. Man hofft dennoch die ganze Zeit mit, dass doch irgendwie alles gut wird, aber dann kommt auch schon das nächste Ereignis, welches zu Ungunsten von Ludlow ausfällt. Man leidet doch schon mit und dies ist auch zu großen Teilen dem Schauspiel von Cox zu verdanken. Man nimmt ihn die Rolle ab – man sieht den Schmerz und die Trauer um seinen Hund in den Augen von Ludlow und später auch die Wut und den Hass auf die McCormack Sippschaft.
Zu erwähnen wäre auch noch der Auftritt von Robert Englund als Vater von einem der drei Teenager. Zwar hat er hier nur eine kleine
Nebenrolle, aber sein Auftreten ist wie immer großartig.
Bleibt nur noch zu sagen, dass dieser Film für Ketchum-Anhänger ein Muss ist und die Anderen sollten sich auch ruhig mal auf den Film einlassen. Wie aber schon gesagt, ist dieser Film eher ein Drama mit leichten Thrillereinschlag was sich auf Ketchum zurückschieben lässt, denn wo Ketchum drauf steht, ist meistens rohe Gewalt drin. Gewaltig geht es hier auch zu, aber erst zum Ende überwiegend und selbst dort sollte man auf keine Effekthascherei hoffen. Denn ein alter Mann und sein getreuer Freund der Hund stehen im Mittelpunkt.


– ich mag es ihr bei der Arbeit zu zusehen. Vorallem hier bei ALIAS. Die Rolle der Sydney Bristow ist die Beste, die sie bisher gespielt hat. Da hat man genau die richtige Frau gefunden. Nicht nur Optisch macht sie viel her, sondern auch von ihren Leistungen. Ganz wichtig ist auch noch, dass ihr Nachname in der Serie Bristow ist und nicht Pristow – manch tolle Kritiker schaffen es nicht mal ihren Namen richtig zu schreiben. 

